Nach der Deutschen Meisterschaft in Strande waren meine Schwester und ich im Urlaub in Dänemark. Bevor es zurück nach Starnberg ging, nutzten wir unsere Chance und segelten in Glücksburg den Mosquito Cup auf der Flensburger Förde.
Am ersten Wettfahrttag begann, nachdem wir unsere Boote aufgebaut hatten, die Steuerleutebesprechung. Danach ging es sofort aufs Wasser, bei 20-30 kn aus West segelten wir drei faire Wettfahrten. Meiner Meinung nach war es schwer zu segeln, da es sehr böig und drehend war. Meine Schwester beendete den Tag auf dem 14. Platz von 64.
Ich lag aufgrund einer Protestverhandlung, die mich meinen ersten Platz im ersten Rennen kostete, leider nur auf dem 22. Platz.
Abends gab es Hotdogs in der riesigen Halle, in der wir auch alle unsere aufgetakelten Optis parken durften.
Am zweiten Tag ging es aber mit großer Motivation weiter. Um 10 Uhr erfolgte der erste Start mit Westwind. Wir segelten 3 schöne Wettfahrten bei 15-25 kn. Außerdem ist erwähnenswert, dass die Luvtonne in Dänemark lag. Gegen 14 Uhr kamen wir ausgepowert in den Hafen und bauten unsere Boote ab. Danach hatten wir noch eine Nachbesprechung mit dem Trainer Jan vom Schleswig-Holsteinischen Segler-Verband, der das Wochenende über auf uns aufgepasst hatte.
Um 16 Uhr erfolgte dann die Siegerehrung mit herausragenden Ergebnissen:
GER 1555 – Laura Nißl: 19,19,14,25,37,18; Insgesamt landete sie mit 95 Punkten auf dem 21. Platz.
GER 2179 – Lukas Nißl: DSQ,3,4,2,2,10; Insgesamt landete ich mit 21 Punkten auf dem 4. Platz.
Es war eine sehr schöne Regatta im Flensburger Segel-Club und wir konnten wertvolle Erfahrungen sammeln.
Bericht: Lukas Nißl GER 2179
Fotos: Christian Nißl





