Kieler Woche 2020

Auch die beiden J/70-Teams aus dem MYC mussten am Samstag (05.09.) bis zu acht Beaufort überstehen, gestern ging es auf der Kieler Förde etwas ruhiger zu. Bisher haben die ‚jungen Wilden‘ mit Steuermann Manuel Wunderle die Nase vorn. Bei etwas weniger Wind konnte das zweite (Väter-)Team GER 1134 (Foto: Sven Jürgensen) um Skipper Hubert Frenzer am Sonntag zweimal gegen den eigenen Nachwuchs punkten.

Am Montag (07.09.20) glänzten die beiden Mannschaften im sechsten Rennen mit den Plätzen fünf und sechs. Hubert Frenzer am Montagabend: „Tipptopp Segeln, wie im Bilderbuch. Nach Start-Schwierigkeiten am Samstag kommen wir jetzt richtig gut in Schwung. Heut‘ haben wir mal als Highlight einen Fünften gefahren. Ein topp Väter-Team – die Söhne haben sich warm anzuziehen.“

Bei den J/70-Kielbooten ist ein 33 Boote starkes Feld aus DEN, GER und NED am Start. Drei Teams aus dem NRV führen die Liste nach neun Wettfahrten an – das MYC-Team ‚Söhne‘ liegt auf Platz 16 und Team ‚Väter‘ belegt Rang 22. (cn)

Alle Ergebnisse (m2s)

Steffen Pöhlmann: „Was in einer feuchtfröhlichen Runde (vulgo Schnapsidee) während des Bundesliga-Spieltages auf der Terrasse des Bootshauses im letzten Frühjahr begann, wurde zu einem Projekt: Vier Väter (Hubert Frenzer, Artur Wunderle, Steffen Pöhlmann und Alexander Neszvecsko) forderten ihre vier Söhne (Manuel Wunderle, Julius Neszvecsko, Sebastian Frenzer und Jannik Pöhlmann) in der J/70 heraus.

Allein die Väter in den schmalen Zeitslots, in denen ein Clubboot zur Verfügung stand, zusammen zu bringen, war durchaus kompliziert. Die Jungen Wilden waren letztlich (hoch verdient) erfolgreicher als ihre Väter. Letztere waren dann dennoch (obendrein auf ihre Söhne) durchaus stolz.“

Interview Kieler Woche-TV