Aufgrund terminlicher Überschneidungen wurde der Kommodore-Kronprinz-Rupprecht-v.-Bayern-Erinnerungspreis in diesem Jahr im MYC ausgetragen. 21 Mannschaften folgten der Einladung und besonders gefreut haben wir uns über zwei Mannschaften aus der Schweiz, eine Crew aus Österreich sowie eine Mannschaft vom Bodensee, die den weiten Weg nach Starnberg auf sich genommen hatten.
Nach der morgendlichen Begrüßung durch Vorstand, Wettfahrtleitung und Flottensekretär auf der Terrasse zeigte sich der Frühherbst zunächst von seiner besten Seite: strahlender Sonnenschein und angenehme Temperaturen. Nur eines fehlte – der Wind.
Trotz erster leichter Windstriche erwies sich die Entscheidung, zunächst im Hafen zu bleiben, als richtig. Im nördlichen Teil des Sees fanden zeitgleich drei weitere Regatten statt.
Auch am späten Samstagnachmittag war immer noch kein segelbarer Wind in Sicht. Damit verlagerte sich das Geschehen auf die bayerisch dekorierte Terrasse des Bootshauses. Bei Schnittlauchbroten und Freibier ließen wir den Tag entspannt ausklingen und in einen geselligen bayerischen Abend übergehen.
Ein herzliches Dankeschön gilt Ante und seinem Team, die mit einem hervorragenden Schweinebraten mit allen klassischen Beilagen und den Nachspeisen für einen rundum gelungenen Abend sorgten.
Vier Wettfahrten bei wechselnden Bedingungen
Am Sonntag war die Spannung groß: Würde sich der angekündigte Südwind tatsächlich einstellen? Er tat es. Am Morgen ging es bei schönem Südwind hinaus Richtung Berg – dicht zwischen den Regattabahnen der J/70 und H-Boote.
Für Ines Roßley und ihr Team war der Tag aufgrund des fehlenden „Münchner Kindl“ eine besondere Herausforderung. Vor allem Steffi und Reinhard waren daher mehr als froh über die elektrischen Seilwinden. Denn neben dem PinEnd mussten auch die beiden Leetonnen, die Zieltonne und der Anker der „Brigg“ von ihnen bewegt werden. Vielen Dank für eure tolle Unterstützung und euren Einsatz!
Die erste Wettfahrt konnte bei herrlichem, stabilem Südwind problemlos gesegelt werden. Der angekündigte Westwind ließ zu diesem Zeitpunkt noch auf sich warten – allerdings nicht lange.
Mit dem Drehen des Windes mussten die Tonnen neu gelegt werden. Der typische Starnberger Westwind machte es dem Tonnenleger-Team dabei nicht leicht: Zwischen Südwest, West und Nordwest wollte sich der Wind nicht so recht entscheiden. Drei weitere spannende und anspruchsvolle Wettfahrten konnten dennoch gesegelt werden – damit war auch der Streicher gesichert.
Weinreich/Weinreich gewinnen den Kronprinz-Rupprecht-Preis
Mit den Plätzen 3, 2, 2 und 1 zeigten Gerhard und Verena Weinreich aus Wien die konstanteste Leistung des gesamten Feldes. Damit sicherten sie sich den Sieg beim Kronprinz-Rupprecht-Preis 2026. Herzlichen Glückwunsch!
Dahinter folgten gleich drei Mannschaften des MYC. Tommy und Martina Hopf ersegelten mit 7/1/1/5 den zweiten Platz. Frank Thurner mit Thomas Behrens an der Vorschot belegte mit 6/8/3/2 Rang drei.
Auf Platz vier folgten Florian von Linde und Michael Ziller mit 2/4/8/6.

Mit der gewohnt launigen und charmant moderierten Preisverteilung durch unsere Wettfahrtleiterin Ines Roßley ging das schöne Regattawochenende zu Ende.
Auch von unserer Seite ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten. Ohne euren Einsatz wäre ein solches Regattawochenende nicht möglich!
Die Starbootsegler des
Münchner Yacht-Clubs
Fotos: Thomas Hopf, Michael Barth






