MYC-Segler ‚Down Under‘

Kurz nach dem Jahreswechsel 2018/19 fanden in Fremantle (West-Australien) die beiden Weltmeisterschaften der 505er-Jollen (Archivbild WM 2018) und der Drachen 2019 statt.

Den Anfang machten die 505er beim Fremantle Sailing Club. Der berüchtigte „Fremantle Doctor“ (Starkwind) heizte den 89 Rennjollen-Teams kräftig ein. Die amerikanische Dominanz – am Ende standen drei US-Teams auf dem ‚Stockerl‘ – zeichnete sich schon früh ab. Zweitbestes deutsches Team waren die IDM-Zweiten von 2018, Julian Stückl (DTYC) und Johannes Tellen (MYC) als Achte. Auf ihrem „Bikini-Atoll 2“ waren Angela Stenger (MYC) und ihre Steuerfrau Nici Birkner wieder einmal das beste Frauenteam – mit Platz 44 (ein DSQ) landeten sie noch in der vorderen Hälfte des Feldes. Alle Ergebnisse (ext. Link)

Bericht auf Regatta Online

Lediglich 34 Drachen-Teams gingen bei der Weltmeisterschaft 2019 der alt-ehrwürdigen One Design-Klasse beim Royal Freshwater Bay Yacht Club an den Start. Das einzige deutsche Boot, die „Sabine IV“ von Kai-Michael Schaper, kam aus dem MYC. Neben seinem Stamm-Vorschoter Klaus Skripalle hatte Schaper sich mit dem viermaligen Olympia-Medaillengewinner Jochen Schümann (BYC/YCBG) echte Segel-Prominenz ins Cockpit geholt. Schümann segelt sonst bei Marcus Brennecke (BYC) seit ein paar Jahren Drachen.

Bei anspruchsvollen, kräftezehrenden Bedingungen segelten die drei Deutschen konstant gut und verteidigten bis zum Schluss ihren Platz in den Top Ten. Nach zehn Wettfahrten (ein Streicher) waren sie Gesamt-9. Den Weltmeistertitel holte sich das Team „Provezza“ (TUR 1212) von Andy Beadsworth (GBR) vor den Booten von Grant Gordon und Klaus Diederichs. (cn)

Alle Ergebnisse (Drachen WM)

Bericht Regatta Online

Video vom 4. Tag (YouTube)