Bayerische Jugendwoche 2019

Allen Unkenrufen und Prognosen zum Trotz konnten in den Bootsklassen Laser Radial, Opti A und 420er bis zu neun Rennen gesegelt werden. Vincenzo Reuter (MYC) blieb auf Podestkurs.

Die Optimisten waren wie immer bei uns im MYC ’stationiert‘. Mit acht Wettfahrten – vier am 29.08. – konnten Wettfahrtleiter Uli Finckh und sein Team nicht nur frühzeitig die Meisterschaftswertung sondern auch einen Streicher in der Ergebnisliste sichern. Die drei Besten nach acht Rennen sind der Favorit Leon Jost (WYC), Vincenzo Reuter (MYC) und Constantin Bötsch (BYC; Foto). Tim Krause (DTYC) verpasst das Podest mit nur einem Punkt Rückstand denkbar knapp. Bestes Mädchen: Neele Mülhauser aus Radolfzell

Die drei besten Laser Radial-Segler sind diesmal Oliver Sanders (SGS), Patrick Keck (YCM) und Felix Max. Frey (SCAI). Bei den 420er-Jollen (17 Teams) setzten sich Florian Krauß (YCSS) und Jannis Sümmchen (CYC) bei Leichtwind gegen die kleine, aber stark besetzte Konkurrenz durch.

Alle Ergebnisse (Link m2s)

Dennoch ist es diesmal eher eine ‚Jugendwoche light‘ gewesen: Waren es im Vorjahr noch 57 Opti A-Segler, die unter der Leitung des Münchner Yacht-Clubs um die Bayerische und gleichzeitig um die Baden-Württembergische Jugendmeisterschaft segelten, waren es heuer gerade mal 20 Starter/innen. Ausgefallen ist die Regatta leider für die Laser 4.7-Segler/innen und die 29er-Skiffs, bei denen es nur vier Meldungen gab.

Das Rahmenprogramm, das die drei Partnerclubs BYC, MYC und SCW an den vier Regattatagen angeboten hatten, war dagegen genauso umfangreich wie in den Vorjahren. An den ersten drei Tagen, jeweils abends, konnten sich die jungen Segler/innen auf eine Grillparty etc. freuen. All das wäre ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer/innen nicht möglich – dafür herzlichen Dank. (cn)

byc.de: „Dieses Jahr stand die Jugendwoche unter dem Thema Nachhaltigkeit. Dafür wurde so gut es geht auf unnötigen Müll und Plastik verzichtet. Zu diesem Zweck bekamen die Segler zum Beispiel Wasserflaschen der Firma North Sails, die an Land, wie auch auf dem Wasser an großen Wasserkanistern aufgefüllt werden konnten und Preise der Firma Marinepool wurden bereits in der Produktion ohne Plastikverpackungen bestellt. Das Projekt soll das Umweltbewusstsein der Segler zeigen und stärken, sowie zusätzlich ein Beispiel für ähnliche Veranstaltungen setzen.“