Elfi-Pokal BYC 2015: Gau­wer­ky-Team Zwei­te

1. Kreuz; Foto: Chris­to­pher Nord­hoff, 2015

Sieg für Lokal­ma­ta­dor Wal­ter Pulz (FSV) mit Bernd und Seve­rin Krü­ger (BYC), vor dem MYC-Team Prof. Johan­nes Gau­wer­ky, Chris­to­pher Nord­hoff und Elfi Sten­ger. Dirk Stad­ler und sei­ne Crew wer­den Vier­te.

Das End­ergeb­nis (Link BYC)

Mit einem kur­zen und hef­ti­gen Gewit­ter­re­gen am 14.08. hat­te sich der tro­cke­ne Som­mer der letz­ten sie­ben Wochen ver­ab­schie­det und die Wet­ter­la­ge für das Regat­ta­wo­chen­en­de nach­hal­tig beru­higt. Am Sams­tag­vor­mit­tag hol­te uns die Wett­fahrt­lei­tung um Ewald Köst­ler aufs Was­ser, um für den Fall der Fäl­le direkt vor Ort in Leo­ni zu sein. Die Idee war gut, nur der Wind mach­te nicht mit. Etwas Ablen­kung brach­te ein ent­span­nen­des Flautenge­tränk: Ein Schlauch­boot, kurz­fris­tig mit klei­nen alko­ho­li­schen und nicht-alko­ho­li­schen Durst­lö­schern bestückt, ver­sorg­te (fast) alle Teams.

Im Lau­fe des Nach­mit­tags sah es tat­säch­lich noch nach brauch­ba­rem Segel­wind aus. Die Wett­fahrt­lei­tung beeil­te sich mit den Vor­be­rei­tun­gen, die Bahn wur­de aus­ge­legt und das ers­te Signal gege­ben. Ein eher dis­zi­pli­nier­tes Teil­neh­mer­feld mit 54 Schif­fen fuhr nach Nor­den. Die ers­ten H-Boo­te hat­ten bereits die Luvmar­ken erreicht und ihren Spi gezo­gen, als uns der Wind wie­der mal kom­plett im Stich ließ und jeg­li­che Hoff­nun­gen für die­sen 1. Tag begrub. Umso kurio­ser war die Lage am ers­ten Fass: bei tota­ler Flau­te „rekla­mier­te“ man/n bei spie­gel­glat­tem Was­ser die Innen­po­si­ti­on, bezeug­te gegen­sei­tig Ton­nen-Berüh­run­gen und for­der­te Wie­der­gut­ma­chun­gen ein. Der Wett­fahrt­lei­ter sorg­te mit der Ent­schei­dung, „N“ über „H“ zu set­zen für Bei­fall und Erlö­sung.

Elfi-Pokal BYC 2015
Elfi-Pokal BYC 2015; Foto: Chris­to­pher Nord­hoff, 2015

Aus dem Süd­wes­ten kam eine Regen­front – lang­sam und ohne brauch­ba­ren Wind, dafür rich­tig nass. Die letz­ten Boo­te waren noch nicht im Schlepp und beka­men die­se Front im gan­zen Aus­maß ab (die­se Ver­zö­ge­run­gen wur­den abends aus­drück­lich bedau­ert und sehr nett ent­schul­digt).

Auf der BYC-Ter­ras­se war­te­te Frei­bier und schür­te die Vor­freu­de auf das gemein­sa­me Abend­essen. Das Casi­no-Team hat­te sich wie­der ein­mal mäch­tig ins Zeug gelegt ist sei­nem her­vor­ra­gen­den Ruf gerecht gewor­den: Ein Buf­fet mit unzäh­li­gen Vor­spei­sen-Varia­tio­nen, Wie­ner Schnit­zel, Ren­ken- und Saib­lings­filet, Stein­pilz­ra­vio­li und als süßes Fina­le ein klas­si­scher und zusätz­lich geeis­ter Kai­ser­schmarrn, ließ kei­ne Wün­sche offen. Wir wur­den mit ech­ten Gau­men­freu­den ver­wöhnt – bes­te Vor­aus­set­zun­gen für einen gesel­li­gen, gut gelaun­ten, stim­mungs­vol­len und relax­ten Abend. Herz­li­chen Dank an die Gast­ge­ber.

Foto: Chris­to­pher Nord­hoff, 2015

Der Sonn­tag begann fast so, wie der Sams­tag auf­hör­te: Regen ver­zö­ger­te die Aus­lauf­be­reit­schaft von 10 auf 11 Uhr. Nach­dem ein leich­ter Wind ein­setz­te, schick­te uns die Wett­fahrt­lei­tung wie­der auf´s Was­ser. Eine ähn­lich schwie­ri­ge Lage wie am Sams­tag, mit West-Nord-West, soll­te vor der Votiv­ka­pel­le einen Start­ver­such mög­lich machen. Die 1. Kreuz war in Ord­nung, die Bahn­mar­ken unter Land „eine Her­aus­for­de­rung“, aber die abge­kürz­te Wett­fahrt sorg­te für Erleich­te­rung, da das ers­te Ren­nen „im Kas­ten“ war. Nach kur­zer War­te­zeit, mit gering­fü­gig ange­pass­ter Bahn­la­ge, konn­te die 2. Wett­fahrt mit “U” gestar­tet wer­den und war nach drei mal Up-and-Down im Ziel. Die Flag­ge „L“ wur­de doch nicht mehr gesetzt und alle konn­ten mit einer guten Nord­bri­se heim­se­geln. Bei die­sen Bedin­gun­gen zwei eini­ger­ma­ßen ver­nünf­ti­ge Wett­fahr­ten ein­zu­fah­ren, war eine Her­aus­for­de­rung. Kei­ner hät­te mit der Wett­fahrt­lei­tung um Ewald Köst­ler tau­schen wol­len.

Elfi-Pokal BYC 2015
Elfi-Pokal BYC 2015 – Foto: Ste­fan Ram­stet­ter

 

Am Ende war wie­der einer der „übli­chen Ver­däch­ti­gen“ ganz vor­ne, denn Ers­ter wur­de unser Flot­ten­chef Wal­ter Pulz (FSV) mit Bernd und Seve­rin Krü­ger (bei­de BYC), vor Prof. Johan­nes Gau­wer­ky, Chris­to­pher Nord­hoff und Elfi Sten­ger (MYC; links). Drit­te wur­den Knut und Sabi­ne Vieh­we­ger mit Jut­ta Eick (Yacht-Club Loe­rick; rechts). Die Teams von Dirk Stad­ler (MYC/SRS), Peter Zau­ner (YCSS), die Schwei­zer um Adi Ger­lach (YCRo) sowie Robert Huber (DTYC), Kicker Schä­fer (BYC), Andi Kun­ze und Micki Liebl (bei­de MYC), mach­ten die Top-Ten kom­plett.

Erst­mals wur­de ein Son­der­preis für d. schnellste/n Vorschoter/in „U30“ ver­ge­ben. Die BYC-Flot­te will damit die jün­ge­re Gene­ra­ti­on för­dern und stär­ker für die H-Boot–Szene gewin­nen. (Text: Flo­ri­an Lindner/red. CN)

  • 11. Ste­fan und Simon Ram­stet­ter, Bär­bel Hol­der
  • 14. Otto Hart­mann, Kay Nie­der­fah­ren­horst, Flo Wider
  • 15. Die­ter Hen­ning, Kai Mard­eis, Sarah Hol­zer (SVS)
  • 20. Jörn Barn­brock, Andrea Gros­ser, Phil­ipp Schä­fer
  • 27. Celi­na und Chris­ti­an Nißl, San­dy Nevr­ly
  • 33. Dirk Boett­cher, E. Ste­phan, S. von Son­nen­burg
  • 36. Micha­el u. Bar. Stein­metz, N. Klö­cker, P. Zel­ler